Exchange Traded Funds (kurz: ETFs) sind börsengehandelte Indexfonds. ETFs:
Ein Beispiel
Der deutsche Aktienindex DAX zeigt an, wie viel die 40 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland wert sind. Ein ETF, der den DAX abbildet, würde diese 40 Aktien nachkaufen, um sich genauso im Wert zu entwickeln wie der DAX. Anleger, die einen ETF besparen, setzen in der Regel auf einen etablierten Markt, statt als Einzelinvestor individuelle Aktien von Unternehmen anzukaufen. Würde der DAX also um ein Prozent zulegen, stiege der Wert eines DAX-ETF auch diesen Wert, also um rund ein Prozent. Bei Wertverlusten verhielte es sich genauso.
Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt:
Indexfonds empfinden einen Aktienindex unterschiedlich nach, aus diesem Grund gibt es verschiedene Bauarten von ETFs. Auch die Art, wie Anleger an Unternehmensgewinnen (Dividenden) beteiligt werden, kann sich unterscheiden:
Physisch replizierende ETF’s
Synthetische ETF’s
Ausschüttende ETF’s
Wiederanlegende oder thesaurierende ETF’s
Gegenüber dem aktiven Investieren bietet das passive Investieren einige Vorteile:
Unsere Experten der Vermögensverwaltung stehen Ihnen gerne zur Verfügung und wählen gemeinsam mit Ihnen die beste Anlagestrategie.
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Nachhaltiges Investieren gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit nachhaltigen ETFs können Anleger in Unternehmen investieren, die sich auf das Thema der Nachhaltigkeit, beispielsweise auf die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, fokussieren und eine langfristig nachhaltige Rendite erwirtschaften. Im Umkehrschluss schließen nachhaltige ETFs Unternehmen aus, die beispielsweise in den Bereich Waffen, Öl oder Nuklear aktiv sind. Emittenten können die Kriterien des jeweiligen ETFs selbst bestimmen.
1. Als Ausgangspunkt für nachhaltige ETFs wird, wie bei den klassischen ETFs auch, ein bestimmter Index gewählt.
2. Anleger erkennen ETFs unter anderem an bestimmten Zusatzbezeichnungen im Titel.
3. Je nach Anbieter werden für eine Bewertung verschiedene Kriterien mit unterschiedlicher Gewichtung herangezogen.
4. In der Regel unterscheidet sich die Rendite eines nachhaltigen ETFs nicht stark von der eines klassischen ETFs.
5. Derzeit besteht noch eine begrenzte Auswahl an nachhaltigen ETFs.
6. Durch die Investition in nachhaltige Unternehmen schränken sich Anleger bezüglich ihrer Diversifikation und folglich auch der Risikoverteilung ein.
7. Es ist schwer nachzuvollziehen, auf Basis welcher Kriterien der jeweilige ETF seine Nachhaltigkeit definiert.
Nachhaltige ETFs bieten vergleichbare Renditen zu klassischen ETFs. Aus diesem Grund stellen sie für alle Anleger eine gute Möglichkeit dar, die darauf achten möchten, in welche Unternehmen sie finanzieren. Anleger, die ihren Fokus nicht auf Nachhaltigkeit, sondern auf eine möglichst hohe Rendite legen, sollten sich mit weiteren Anlagemöglichkeiten beschäftigen.
Es empfiehlt sich, das ETF-Vermögen schrittweise zu reduzieren und das freiwerdende Geld auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto zu legen. Eine langfristige Investition ist in jedem Fall empfehlenswert.
Geld, das Sie in Fondsanteile investiert haben, gilt als Sondervermögen und ist geschützt. Auch bei einer Insolvenz des ETF-Anbieters gehören Ihnen Ihre Anteile weiterhin. Das Gesetz schreibt vor, dass Fondgesellschaften das Geld ihrer Kunden getrennt vom Unternehmensvermögen aufbewahren müssen. Die Hinterlegung erfolgt bei unabhängigen Depotbanken, die wiederum die Verwaltung der ETFs übernehmen. Bei Insolvenz der Depotbank übernimmt ein anderer Treuhänder die Fondsanteile und dient als neue Verwahrstelle.
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